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Tagespflege vs. Nachtpflege

Oft laufe ich durch den Drogeriemarkt und schaue mir die Produkte an. Durch den Blog kann ich inzwischen behaupten mich durch alles Mögliche schon durchgetestet zu haben. Aber manche Dinge geben mir immernoch Rätsel auf. Und genau das ist mir letztens wieder passiert. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Tages-und einer Nachtcreme?

Die Motivation für diesen Post bekam ich als vor einigen Tagen die BebeMore „Bedtime Beauty“ bei mir ins Haus flatterte. Auf der Verpackung steht, dass es sich um eine Reichhaltige Nachtcreme handelt, dass ich die dann abends auftragen soll ist ja selbstverständlich. Aber warum?

Unsere Haut hat 24/7 Ansprüche an uns bezüglich Pflege und wir haben Ansprüche an unsere Pflege. Tagsüber erwarte ich von meiner Tagespflege, dass sie meiner Haut Feuchtigkeit spendet, optimal einen Lichtschutzfaktor hat, die Haut schützt und vorallem dass sie schnell einzieht ohne einen Film auf der Haut zurück zu lassen. Das liegt daran dass ich im Normalfall danach eine leichte Foundation auftrage, wenn die Creme dann nicht einzieht ist das einfach unangenehm.

Nachts dagegen – wenn meine Haut gereinigt ist – erwarte ich eine sehr reichhaltige Pflege, die über Nacht meine Haut mit Wirkstoffen versorgt, die Mängel vom Tag eliminiert und mich am nächsten Morgen frisch aussehen lässt. Beim Schlafen ist euer Körper bei weitem nicht so beschäftigt wie tagsüber und beschäftigt sich daher gerne mal mit der Regeneration und Nährstoffaufnahme. Die Nachtpflege darf dementsprechend auch einen Film hinterlassen, der über die Nacht einziehen kann, stört mich beim Schlafen schließlich nicht und die Creme hat so nachts mehr Zeit zum einziehen.

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Personen mit sehr anspruchsvoller oder trockener Haut sollten auch tagsüber zu einer reichhaltigen Pflege greifen um ihre Haut ausgewogen zu schützen.

Aber woran erkennt man nun den Unterschied zwischen Tages und Nachtpflege, vorallem wenn es nicht immer deklariert ist? Schon allein die Konsistenz der Cremes lässt auf ihren Zweck schließen. Nachtcremes sind sehr viel dicker und „schwerer“. Man merkt richtig wie reichhaltig sie sind, während Tagescremes leichter sind und schneller einziehen sollten.
Weitere Unterschiede sollten sich in den Inhaltsstoffen zeigen, viele Nachtcremes sind angereichert mit Vitaminen, Ölen, Sheabutter oder Hyaluronsäure. Die „Bedtime Beauty“ von BebeMore enthält zum Beispiel Kaktusmilch und Arganöl.
Allerdings ist diese Trennung in meinen Augen etwas unzureichend, da viele als Tagespflege deklarierten Cremes mit den gleichen oder ähnlichen Inhaltsstoffen glänzen. Wenn man sich die Inhalte der Alterra Hydro Tagescreme ansieht, stellt man nämlich fest, dass diese Sheabutter sowie Hyaluronsäure enthält.
Daher kann eine reichhaltige Tagespflege genauso gut als Nachtpflege eingesetzt werden, wichtig ist nur – wie bei jeder Creme – dass sie zu dem eigenen individuellen Hauttyp passt.

Benutzt ihr Tages- und Nachtpflege oder habt ihr abends und morgens ein und dieselbe Pflege?

9 Comments

  1. The Shinnzlenator
    The Shinnzlenator 6. November 2014 at 11:17 . Reply

    Moin, moin…
    da ich zu sehr fettiger Haut neige habe ich mit den meisten Cremes leider sehe viele Probleme. Ich bekomme unreine Haut davon. Mit der Creme von Neutrogena gegen Hautunreinheiten habe ich soweit eine gute od. besser gesagt annehmbare Lösung gefunden. Sie sorgt dafür das meine Haut nicht ganz so schnell nachfettet u. nicht so stark glänzt. Ich kann sie super inter meinem Make Up tragen, muss sie vorher aber etwas länger einziehen lassen. Leider habe ich das Problem das meine Haut sich nach einer Zeit an die Wirkstoffe in den Cremes gewöhnt u. ich dann wieder eine Alternative suchen muss. So ist es immer ein ewiges hin u. her u. ich habe tausende von angefangenen Packungen bei mir zu Hause stehen…

  2. Michelle
    Michelle 6. November 2014 at 11:50 . Reply

    ich nehme meistens ein und die selbe Creme. Da ich leider auch nicht alles vertrage.
    Alles Liebe
    Michelle

  3. Artae
    Artae 6. November 2014 at 13:38 . Reply

    Ich hab leider das Problem, dass ich nachts eine Creme aus der Apotheke nehmen muss, sonst ist bei mir Streuselkuchenalarm im Gesicht Die trocknet sehr stark aus. Für Tagsüber hab ich eine Creme von CD. Die spendet dann auch gut Feuchtigkeit und kommt in einem Spender, sodass man keine Bakterien reinschmiert.
    Die cremes von Alterra mag ich aber auch gerne :)

  4. Jasmin
    Jasmin 6. November 2014 at 15:36 . Reply

    Toller Beitrag, ich selber nutze eine Tages und Nachtcreme.
    Aber eigentlich ist das egal Hauptsache das Gesicht ist eingecremt.

  5. Jasmin
    Jasmin 6. November 2014 at 18:31 . Reply

    Ich hab unreine Mischhaut und benutze Tages- und Nachtcreme von Synergen dafür. Das mit der Konsistenz stimmt eindeutig; die Nachtcreme ist viel “dicker” und fester wohingegen ich die Tagescreme in eine andre Flasche umfüllen musste, da sie beim Öffnen immer schon aus der Tube lief (ansonsten ist sie super).

    Ich hab lange Zeit einfach nur Bodylotion genommen. Zurzeit trage ich auch eher Nivea Soft unter der Foundation als die Tagescreme, weil ich echt komplizierte Haut habe. Sehr trocken, aber dafür auch T-Zone sehr fettig und Unreinheiten und Rötungen, spannt nach dem Waschen… Da brauch ich bei dem Wetter etwas mehr Pflege als z.B. im Frühjahr oder Sommer.

    Am betsen kam ich immer mit passenden Cremes klar, also aus einer Reihe wie eben auch jetzt (Synergen gegen unreine Haut) oder die von Balea für Mischhaut. Die Inhaltsstoffe scheinen einfach besser aufeinander abgestimmt zu sein und meine Haut zickt dann weniger rum.

  6. Aileen
    Aileen 6. November 2014 at 20:27 . Reply

    Ich find die Bebe more Serie super :)

  7. JuliCosmetics
    JuliCosmetics 6. November 2014 at 21:25 . Reply

    Ein toller Beitrag :-) Ich habe mich auch schon oft gefragt was die Cremes eigentlich voneinander unterscheidet. Dein Post war auf jeden Fall sehr aufschlussreich, denn ich werde ab jetzt auf die Inhaltsstoffe achten und mit einer Tagescreme vergleichen. Meist sind die Nachtcremes ja auch teurer und wenn dann das Selbe drin ist, wie bei Tagescremes lohnt sich der Kauf ja nicht wirklich :/

    LG Juli von JuliCosmetics

  8. Kiki
    Kiki 6. November 2014 at 22:26 . Reply

    Schöner Beitrag, ich suche Cremes auch eher nach dem Hauttyp aus und nicht weil da Tages- oder Nachtcreme draufsteht. Allerdings möchte anmerken, dass nicht jeder nachts eine reichhaltige (i.S.v. fett-spendende) Creme braucht. Ich nehme nachts meist eine leichte Creme, die gegen Unreinheiten wirkt oder das Hautbild verbessert und tagsüber eine mit LSF.

    LG
    Kiki von mithautundhaaren.wordpress.com

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