„Achwas das ist ganz normal, ich habe dauernd Studenten vor mir sitzen. Gehört ja irgendwie zum guten Ton inzwischen“
Aufmerksam lausche ich meinem Arzt als er mir erzählt wie normal es für Studenten zu sein scheint, in einem Sessel vor dem Psychiater zu sitzen. Ich frage mich nur noch in was für einer Welt wir leben in der einen der Druck des Studiums zu einer Therapie zwingt. Oder vielleicht bin ich einfach nur zu schwach? Ich habe nun endlich Termine, nach einer Odysee von Anrufbeantwortern, vollen Terminbüchern, Absagen und diversen Probesitzungen. Zwei Monate sind nach meinem mentalen Breakdown vergangen und ich sitze nervös vor meinem Psychiater. Das ist neu für mich…unbekannte Situationen verunsichern mich und das merkt man mir scheinbar an. Er lächelt mich an und frägt mich die banalsten Dinge, langsam entspanne ich mich, beantworte die Fragen auch wenn ich nicht weiß wohin das hin läuft. Ich wusste gar nicht wie schnell 50 Minuten vergehen können. Die nächsten Termine laufen ähnlich ab, wir versuchen meinen Zwängen auf den Grund zu gehen.
Allerdings kommen nach und nach andere Dinge zum Vorschein, da ist nicht nur eine Zwangsstörung, da ist mehr. Und was genau, das werden wir nun in einer Psychiatherapie herausfinden. Was wird nun jetzt alles auf mich zukommen? Ich habe keine Ahnung, aber ich hoffe alles wird besser
Meine kleine Geschichte spricht also definitiv für sich. Einige Twitter-Follower werden meinen steinigen Weg der Überwindung schon mitbekommen haben oder haben mich sogar aufmunternd begleitet. Es war schwer mir einzugestehen, dass ich Hilfe brauche. Das mir Gespräche m it Freunden nicht mehr reichen, ich wollte professionelle Hilfe. Ich habe festgestellt, dass es mir hilft darüber auch außerhalb der Sitzungen zu reden und mich nicht selber mit dem Stigma „Du hast eine Macke„ zu versehen. Daher möchte ich auch hier ganz offen darüber schreiben und/oder berichten. Ich will nicht angesehen werden als wäre ich eine tickende Zeitbombe, ich möchte nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, ich möchte nur offen und ehrlich darüber reden können
Gesehen - Greys Anatomy Folgen bis zum Abwinken
Gehört - Alte CDs, die ich in meinem Auto gefunden habe.
Getan - Meine Termine für die nächsten zwei Wochen verplant, man fühlt sich glatt wichtig
Gegessen - Aufgrund von jede Menge Blockseminaren : Belegte Brote und geschnittenes Gemüse
Gedacht - “Warum fährt man in der 100 Zone, 50 ? Warum zum Teufel?
Gefreut - Unser Medienprojekt ist DIE Chance des ganzen Studiums.
Gekauft - Eine DVD um genau zu sein “Die Hexe und der Zauberer”
Bald geht es nach Frankfurt zu Beautypress, ich bin nervös | yawning kitty cat | neue DVDs





Ich finde es toll, dass du so offen damit umgehst und so auch anderen zeigst, dass es gar nicht “schlimm” ist, zu einem Psychiater zu gehen. Ich wünsche dir alles Gute und dass es weiterhin so gut läuft. Kannst uns ja auf dem Laufenden halten
Liebe Grüße
Kathi
http://www.24-karat-pink.blogspot.de
Ohhhh ja,
ich hatte echt Glück! Vor allem wurde ich am nächsten Tag zur Primark Eröffnung eingeladen und ich dachte in dem Moment nur so: “Neeeeeeeeein, meine Kamera! Buhu! T_T”.
Ach ja, meinen Hut gibt es derzeit bei H&M zu kaufen für ca. 17-18 Euro :-).
Ich finde es übrigens toll, dass du so offen über deine Probleme redest. Hoffentlich geht es dir bald besser! Fighting!
Toll, dass du so offen darüber redest. Schade, dass psychische Probleme immer noch ein Tabu-Thema in der heutigen Gesellschaft sind, vor allem weil wahrscheinlich nicht wenige da Probleme haben. Die meisten vollen sich nur eben keine Hilfe suchen, weil sie Angst haben, als verrückt abgestempelt werden. Aber bei dem Stress, dem man tagtäglich ausgesetzt ist, ist es mittlerweile eigentlich kein Wunder mehr, dass viele Leute Hilfe brauchen. Ich spreche da aus Erfahrung.
Es ist wirklich toll wie offen du damit umgehst! Habe den Beitrag beim lesen auch richtig verschlungen. Dabei hoffe ich natürlich das dir bei der ganzen Sachen geholfen werden kann und es dir bald besser geht.
Liebe Grüße
jelaegbe.blogspot.de
Ich finde es toll, dass du so offen darüber schreibst. Sehr viele Leute tun das nämlich nicht, es ist schließlich auch sehr schwer, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht, das kenne ich von mir selber, ich habe das Ganze auch schon einmal durchgemacht (:
Außerdem ist es in gewisserweise eine Erleichterung, damit endlich rauszurücken, was denn scließlich los ist. Jedenfalls wünsche ich dir viel Kraft und alles Gute :*
Jenny
Ui dankeschön
❤️
Finde es klasse, dass du mit dem thema auch offen umgehst. Für Krankheiten braucht man sich nicht schämen! Bist du beim Psychologen? Weil ein Psychiater gibt ja medikamente & sehr selten Gespräche
Grüsse ❤️
Ich würde das positiv werten. Früher hatte man nicht die möglichkeit, Hilfe bei psychischen Problemen zu bekommen. Ich glaube nicht, dass es den Menschen schlechter geht. Man sieht nur, dass mehr menschen helfen kann.
Wochenrückblicke sind echt super. (:
Toll, dass du so offen bist
Finde es sehr interessant, dein persönliches Empfinden zu lesen
Liebe Grüße,
Sabine von Zuckermischwerk
Oh das Bild mit der Katze ist echt süß! Hatte auch letztens einen Kater als Model ^^
R.E.D. 2 ist klasse!!!
Toller Post!
Bei mir läuft gerade eine Blogvorstellungsaktion! Schau doch mal vorbei
http://evasphotographies.blogspot.de/2014/05/blogvorstellung.html
Liebes Grüßle
Eva
http://evasphotographies.blogspot.de/
https://www.facebook.com/EvasPhotographics
Du bist einfach so sympathisch ((:
Grey’s Anatomy habe ich mal eine Zeit jeden Abend geschaut, mittlerweile irgendwie gar nicht mehr - vielleicht sollte ich damit wieder anfangen ? :p
Alles Liebe,
Neele von Royalcoeur ♥
super, dass du so offen damit umgehst!!
für mich war die letzte zeit aufgrund des studiums auch unerträglich… hatte auch schon darüber nachgedacht eine therapie zu machen aber langsam geht es wieder aufwärts. mein studium neigt sich dem ende und ich schöpfe neue kraft und hoffnung!
ich kann das absolut nachfühlen.. diesen druck.. wie oft ich ihm erlegen bin.. es ist furchtbar und das müsste alles gar nicht sein, wenn das studium anders aufgebaut wäre!
ich hoffe dir hilft die therapie und dir geht es bald wieder richtig gut
liebste grüße,
maze
hey,
ich find’s gut, dass du das ganze jetzt auch öffentlich schreibst. Ist ja auch nichts schlimmes dran, es gibt so viele Leute, die sich Beratung geholt haben. Viele Freundinnen von mir sind oder waren auch in Behandlung, einige sind in richtiger Therapie, wegen Borderline, andere hatten nur Probleme und Zwänge, mit denen sie eben nicht mehr zurechtkamen. Ich merke auch, dass es wirklich was bringt und die Leute etwas ändern können. Also: gut, dass du diesen Schritt gewagt hast! Ich wünsch dir ganz viel Erfolg damit!
LG,
Artea
Ich finde es super, dass du das Thema ansprichst und glaube mir, du bist damit nicht alleine
es ist nur eben so, dass die meisten hier im Internet nur die schönen Seiten des Lebens teilen und über den Rest lieber schweigen. Dabei sind solche Probleme mittlerweile an der Tagesordnung und bei Weitem nichts, wofür man sich schämen muss! Oft trifft man nur auf Unverständnis von den Leuten, die nie in solch einer Situation waren und es nicht nachvollziehen können. Dann kommen so Sätze wie “Stell’ dich mal nicht so an!” Ich hoffe dein Umfeld unterstützt dich und ich wünsche dir alles Gute
Liebe Grüße
Wow…ich habe großen Respekt, dass du so offen darüber schreibst. Ich selbst war jahrelang magersüchtig und habe mir erfolgreich Hilfe vom Psychologen geholt. Damals habe ich gar nicht darüber geredet; heute kann ich es vor Personen, die mir am Herzen liegen (sogar, wenn ich sie noch nicht lange kenne) und öffentlich im Netz so wie hier. Aber ich würde mich niemals trauen, darüber auf meinem Blog zu schreiben. Warum? Aus Angst, verurteilt zu werden. So ganz weiß ich das leider gar nicht genau :(.
Aber du, du machst Menschen Mut, offen mit ihren Problemen umzugehen! Nochmal Respekt dafür :).
Liebste Grüße
Sarah