Das heißt ich habe erfolgreich das erste Drittel meines Studiums hinter mir und näher mich dem Abschluss als Medien und Bildungsmanagerin. :D Schlaues Wort für ein simples Fachgebiet.
Und damit leite ich auch sofort in die Blogparade ein, bei der ich teilnehme und extra auf den 31.7 gelegt habe. War das schon immer so, ist das mein Kindheitstraum, was wollte ich eigentlich als Kind werden?
Bis ich mit dem Studium begonnen habe wusste ich gar nicht was ich damit später mal machen würde. Ja so naiv bin ich in ein Studium gegangen aber jetzt kann ich mich richtig zurechtfinden und kann mir so manchen Berufsweg vorstellen. Mein 5-Jähriges Ich würde mir wahrscheinlich den Vogel zeigen. Denn entgegen der allgemeinen Erwartung wollte ich weder Prinzessin noch irgendetwas anderes werden, ich wollte schlicht und ergreifend gar nichts werden. Erst mit 11 wollte ich nach Hogwarts aber das ist eine andere Ecke. Ich dachte nicht soweit früher, ich dachte von der Planung mit Freunden bis zum Tag ins Freibad und das wars. Erst in der Grundschule kristallisierte sich der erste Berufswunsch heraus und zwar als ich mit der Tierarzt Barbie spielte, weil Barbie hat mir nicht vermittelt hübsch und beliebt zu sein , sondern dass ich alles werden kann was ich will und ab diesem Moment wollte ich Tierarzt werden. Als mir meine Mama allerdings erzählte, dass ich auch Tiere einschläfern müsste und ich eh nur bedingt Blut sehen kann verflüchtigte sich dieser Wunsch schnell. Dann war eine Weile Ruhe mit abstrusen Wünschen, bis ich von Psychologie hörte. Oh das fand ich spannend. Den Menschlichen Geist verstehen und zu untersuchen. Ein NC von 1,viel zu gut zerstörte mir aber auch diesen Traum. Und die Tatsache, dass es einfach zu viele gibt, da es schon ein "Trend"-Studium war und es so viele studierten um sich selber zu verstehen. Also ebenfalls aus der Traum . Direkt danach wollte ich Pharmazie studieren und eine eigene Apotheke haben. Nunja während meines Praktikums in diesem Bereich stellte ich doch sehr schnell fest, dass das alles nicht so ist wie ich es mir vorstellte. Das ich eine Chemieniete war sei man hinten angestellt. Der Apotheker erklärte mir auch, dass Online-Apotheken ihm das Geschäft zerstören und sich kleine Apotheken so schwer halten würden. Frei nach dem Motto "Früher war alles besser". Aber auch andere Träume wie Journalistin oder Reporterin mussten weichen.
Und da saß ich nun, in einer Sackgasse. Bis der Satz der Sätze fiel "Ich will irgendwas mit Medien machen". Ein völlig überfüllter Arbeitsmarkt, wenig Ausbildungsstellen und völlig überfüllte Bewerbungen waren das einzige was mir im Weg stand. Nach wirklich langem Suchen akzeptierte ich, dass ich in die spezifische Design Schiene nicht so leicht kommen würde. Die Konkurrenz war einfach zu gut. Also suchte ich mir Studiengänge mit einem Bezug zu Medien. Medienmanagement, BWL mit dem Schwerpunkt Medien, Digitale Medien, die Liste ist so lang, das wissen sicher einige der Leser auch. Die Hoffnung gab ich eigentlich schon auf und stellte mich auf ein BWL Studium ein. Und kurz vor knapp bekam ich noch eine Zusage für Medien und Bildungsmanagement. Ein tolles Studium und ich glaube sogar fast einmalig in Deutschland. Der Arbeitmarkt könnte schlimmer aussehen, ich bekomme durch Höhersemestrige mit wo sie teilweise unterkommen und ich kann nur sagen "WOW das will ich auch". Auch wenn ich nie damit gerechnet hätte bin ich aktuell sehr zufrieden hier und hoffe das es auch so bleibt. Aber da lebenslanges Lernen eh das A und O ist, werde ich nach dem Studium sicher keinen Schlussstrich ziehen :)